Wie vielseitig und spannend Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik sein können, erlebten unsere Schülerinnen und Schüler der sechsten Klassen beim diesjährigen VorMINTtag am 24.02.26 auf besonders anschauliche Weise. Ziel des Aktionstages war es, Neugier zu wecken, Talente zu entdecken und einen lebendigen Einblick in die Welt der MINT-Fächer zu ermöglichen.
In Kleingruppen durchliefen die drei 6. Klassen nacheinander sechs abwechslungsreiche Stationen, an denen sie ihr Können unter Beweis stellen und gemeinsam Lösungen entwickeln mussten.
Den Auftakt bildete die Robotik-Station. Dort programmierten die Teams einen Roboter so, dass er den Satz „MINT steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik“ selbstständig sprach. Schritt für Schritt lernten die Schülerinnen und Schüler, wie präzise Anweisungen formuliert werden müssen, damit Technik zuverlässig funktioniert.
An der Station „Ballrampe und Papierflieger“ waren physikalisches Verständnis und Fingerspitzengefühl gefragt. Zunächst sollte ein Ball mithilfe einer Rampe so ins Ziel gebracht werden, dass er exakt im vorgegebenen Bereich zum Stillstand kam. Anschließend konstruierten die Gruppen Papierflieger mit dem Ziel, eine möglichst große Flugweite zu erzielen – ein spannender Wettstreit um die beste Bauweise.
Kreativität und statisches Geschick standen beim „Turmbau“ im Mittelpunkt. Aus Zahnstochern und Knete entstanden erstaunlich hohe und stabile Bauwerke. Dabei zeigte sich schnell, dass Planung und Teamarbeit entscheidende Erfolgsfaktoren sind.
Ein ganzheitliches Erleben bot der Sinnesparcours. Hier mussten verschiedene Waldmaterialien, Kräuter, Gemüsesorten, Vogelstimmen oder Tierbilder allein mithilfe des Geruchs‑, Tast‑, Seh‑, Hör- und Geschmackssinns erkannt werden.
Besonders verblüffend reagierten viele Kinder an der chemischen Station: Dort gelang es, einen Ballon ganz ohne Hineinpusten aufzublasen. Die zugrunde liegende chemische Reaktion mit Natron und Essigsäure, sorgte für Staunen.
Den Abschluss bildete die Station „Pi mal Daumen“. Zunächst schätzten die Schülerinnen und Schüler die Anzahl der Erbsen in einem Glas. In weiteren Aufgaben lösten sie unter anderem ein Sudoku.
Am darauffolgenden Tag wurden die erfolgreichsten Teams aller drei sechsten Klassen in der Aula mit Urkunden und kleinen Preisen ausgezeichnet. Ein herzlicher Dank gilt den Schülerinnen und Schülern des I‑Zweigs der Klasse 9a, die die Stationen mit großem Engagement und betreut haben.
Wir hoffen, dass dieser Tag bei einigen Schülerinnen und Schülern den Wunsch geweckt hat, sich künftig noch intensiver mit mathematisch-naturwissenschaftlichen Fragestellungen zu beschäftigen.
Anne Nötscher, Patrick Mantel und Maria Schmidtpott