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Helden auf vier Pfoten: Rettungs­hunde des BRK begeis­tern Kinder in Bessenbach

Welche Eigen­schaften braucht ein Hund, um Menschen in Not zu helfen? Dieser span­nenden Frage gingen die Schü­le­rinnen und Schüler der Klassen 5a, 5b und 5c im Biolo­gie­un­ter­richt nach – und erhielten dabei ganz beson­dere Unter­stüt­zung auf vier Pfoten. Am 17. März 2026 besuchte die Rettungs­hun­de­staffel des BRK Aschaf­fen­burg erneut die Real­schule Bessen­bach und sorgte für einen ebenso lehr­rei­chen wie leben­digen Vormittag.

Schon bei der Ankunft war die Begeis­te­rung groß: Mit freund­li­chem Gebell begrüßte Rettungs­hund Atze die neugie­rigen Kinder. Nachdem sich alle mitein­ander vertraut gemacht hatten, stellte Frau Mareike Karpf, die Vorsit­zende der Staffel, gemeinsam mit ihrem Team – Frau Tamara Bach­mann, Frau Ange­lika Weis und Herrn Sebas­tian Bach­stein – ihre wich­tige Arbeit vor. In ihren auffäl­ligen oran­ge­far­benen Einsatz­uni­formen berich­teten sie anschau­lich aus ihrem Alltag.

Im Gespräch mit den Schü­le­rinnen und Schü­lern ging es zunächst um die Viel­falt der Hunde­rassen und ihre unter­schied­li­chen Aufgaben. Viele Kinder erzählten von ihren eigenen Haus­tieren, die gemeinsam verschie­denen Kate­go­rien zuge­ordnet wurden, etwa Jagd‑, Hüte- oder Begleit­hunden. Darüber hinaus lernten die Klassen auch spezia­li­sierte Einsatz­be­reiche kennen, beispiels­weise Lawinen‑, Trümmer- oder Drogenspürhunde.

Ein beson­deres Augen­merk lag auf dem rich­tigen Umgang mit Hunden. Die Kinder erfuhren, wie wichtig es ist, die Körper­sprache eines Hundes zu deuten und seine Signale ernst zu nehmen. So wurde erklärt, dass nicht jeder Hund gestrei­chelt werden möchte und man sich einem fremden Tier stets vorsichtig und respekt­voll nähern sollte.

Der Höhe­punkt des Besuchs ließ nicht lange auf sich warten: die prak­ti­sche Vorfüh­rung. Zwei mutige Kinder versteckten sich auf dem Schul­ge­lände, während die Hunde Atze und später auch Glenn, ein Labrador Retriever, konzen­triert die Suche aufnahmen. Gespannt verfolgten die Klassen, wie ziel­strebig die Tiere sich allein mit ihrem ausge­prägten Geruchs­sinn orien­tierten. Schon nach kurzer Zeit meldeten sie mit lautem Bellen den Erfolg – die „Vermissten“ waren gefunden. Die Begeis­te­rung war groß. „Für die Hunde ist das keine Arbeit, sondern ein span­nendes Spiel“, erklärte Frau Weis.

Anschlie­ßend zeigte Hündin Ronja ihr Können als soge­nannter Mantrailer. Mithilfe eines Geruchs­ge­gen­stands nahm sie die Spur einer versteckten Schü­lerin auf und führte ihre Trai­nerin sicher zum Ziel. Der Applaus der Zuschauer war ihr sicher.

Zum Abschluss durften die Hunde natür­lich nicht leer ausgehen: Die Kinder belohnten sie mit ausgie­bigen Streicheleinheiten.

Diese beson­dere Unter­richts­stunde machte deut­lich, wie viel Enga­ge­ment, Zeit und Leiden­schaft hinter der Arbeit der Rettungs­hun­de­staffel steckt. Für die Schü­le­rinnen und Schüler war es ein eindrucks­volles Erlebnis, das sicher­lich noch lange in Erin­ne­rung bleiben wird. Wir bedanken uns ganz herz­liche bei dem Team der Rettungs­hun­de­staffel Aschaf­fen­burg für ihren Besuch.

Frau Karpf erklärt den Kindern den rich­tigen Umgang mit den Hunden
Die Rettungs­hunde werden den Kindern vorgestellt
Hund Glenn freut sich schon, dass er zum Einsatz kommt
Findet der Hund die Schülerin?
So manch ein Hund freut sich über eine Streicheleinheit

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