Tag: 24. Juli 2026

Schulgarten

Dem Jakobs­kreuz­kraut den Kampf angesagt…

Mit Hand­schuhen und jeder Menge Taten­drang machte sich die Klasse 7b der Real­schule Bessen­bach an die Arbeit: Auf dem Schul­ge­lände galt es, das giftige Jakobs­kreuz­kraut zu entfernen, das sich im vergan­genen Jahre ausge­breitet hat.

Bevor die Schü­le­rinnen und Schüler selbst aktiv wurden, setzten sie sich im Unter­richt intensiv mit der Pflanze ausein­ander. Dabei erfuhren sie, dass das Jakobs­kreuz­kraut zwar mit seinen leuch­tend gelben Blüten auffällt, für Weide­tiere wie Pferde und Rinder jedoch eine ernst­zu­neh­mende Gefahr darstellt. Die enthal­tenen Pyrro­li­zi­di­nal­ka­loide können schwere Leber­schäden verur­sa­chen, wenn die Pflanze beispiels­weise über Heu oder Silage aufge­nommen wird. Aufgrund ihrer hohen Samen­pro­duk­tion breitet sich das Jakobs­kreuz­kraut zudem rasch aus und verdrängt andere Pflan­zen­arten. Umso wich­tiger ist es, einem weiteren Ausbreiten früh­zeitig entgegenzuwirken.

Mit diesem Wissen ausge­stattet, packte die Klasse 7b tatkräftig an. Die Schü­le­rinnen und Schüler entfernten die Pflanzen sorg­fältig und möglichst voll­ständig mitsamt ihrer Wurzeln, um eine weitere Verbrei­tung einzu­dämmen. Dabei zeigte sich, dass Umwelt­schutz nicht nur im Unter­richt bespro­chen, sondern auch ganz prak­tisch gelebt werden kann.

Die Aktion leis­tete nicht nur einen wert­vollen Beitrag zur Pflege des Schul­ge­ländes, sondern schärfte zugleich das Bewusst­sein für den verant­wor­tungs­vollen Umgang mit der Natur. Die Schü­le­rinnen und Schüler haben eindrucks­voll bewiesen, dass bereits mit vergleichs­weise einfa­chen Maßnahmen ein wich­tiger Beitrag zum Umwelt- und Natur­schutz geleistet werden kann.

Ein herz­li­ches Danke­schön gilt allen Helfe­rinnen und Helfern Klasse 7b für ihren enga­gierten Einsatz. Ihr Beispiel zeigt, dass gemein­sames Handeln einen sicht­baren Unter­schied machen kann – für unsere Schule und für die Umwelt.

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