
Dem Jakobskreuzkraut den Kampf angesagt…
Mit Handschuhen und jeder Menge Tatendrang machte sich die Klasse 7b der Realschule Bessenbach an die Arbeit: Auf dem Schulgelände galt es, das giftige Jakobskreuzkraut zu entfernen, das sich im vergangenen Jahre ausgebreitet hat.
Bevor die Schülerinnen und Schüler selbst aktiv wurden, setzten sie sich im Unterricht intensiv mit der Pflanze auseinander. Dabei erfuhren sie, dass das Jakobskreuzkraut zwar mit seinen leuchtend gelben Blüten auffällt, für Weidetiere wie Pferde und Rinder jedoch eine ernstzunehmende Gefahr darstellt. Die enthaltenen Pyrrolizidinalkaloide können schwere Leberschäden verursachen, wenn die Pflanze beispielsweise über Heu oder Silage aufgenommen wird. Aufgrund ihrer hohen Samenproduktion breitet sich das Jakobskreuzkraut zudem rasch aus und verdrängt andere Pflanzenarten. Umso wichtiger ist es, einem weiteren Ausbreiten frühzeitig entgegenzuwirken.
Mit diesem Wissen ausgestattet, packte die Klasse 7b tatkräftig an. Die Schülerinnen und Schüler entfernten die Pflanzen sorgfältig und möglichst vollständig mitsamt ihrer Wurzeln, um eine weitere Verbreitung einzudämmen. Dabei zeigte sich, dass Umweltschutz nicht nur im Unterricht besprochen, sondern auch ganz praktisch gelebt werden kann.
Die Aktion leistete nicht nur einen wertvollen Beitrag zur Pflege des Schulgeländes, sondern schärfte zugleich das Bewusstsein für den verantwortungsvollen Umgang mit der Natur. Die Schülerinnen und Schüler haben eindrucksvoll bewiesen, dass bereits mit vergleichsweise einfachen Maßnahmen ein wichtiger Beitrag zum Umwelt- und Naturschutz geleistet werden kann.
Ein herzliches Dankeschön gilt allen Helferinnen und Helfern Klasse 7b für ihren engagierten Einsatz. Ihr Beispiel zeigt, dass gemeinsames Handeln einen sichtbaren Unterschied machen kann – für unsere Schule und für die Umwelt.








