
Im Dialog bleiben — auch wenn es schwierig wird
AfD-Wählerschaft im Unterricht: Wie eine 9. Klasse kontrovers diskutiert – und warum politische Bildung Grenzen und Verständnis braucht. Differenziert, demokratisch, aktuell.

AfD-Wählerschaft im Unterricht: Wie eine 9. Klasse kontrovers diskutiert – und warum politische Bildung Grenzen und Verständnis braucht. Differenziert, demokratisch, aktuell.

Die Lehrerin Anne Nötscher hat erfolgreich an der Ausbildung zum ZAMMGRAUFT-Trainer für Schulen teilgenommen und damit die entsprechende Trainerlizenz erworben.
ZAMMGRAUFT ist ein Jugendpräventionsprojekt der Polizei Bayern, das Schülerinnen und Schüler für einen verantwortungsvollen Umgang miteinander sensibilisiert und sie in ihrer sozialen Handlungskompetenz stärkt.
Gemeinsam mit einem ausgebildeten Polizeibeamten kann Frau Nötscher künftig an der Realschule Bessenbach zweitägige Präventionskurse (ideal für die Jahrgangsstufen 7 und 8) durchführen.
Im Mittelpunkt der Kurse stehen insbesondere:
• Erscheinungsformen von Gewalt erkennen und verstehen
• professionelles Helferverhalten entwickeln
• Sensibilisierung für die Situation von Opfern
• Umgang mit Ausgrenzung und Gruppendynamiken
• Stärkung von Zivilcourage und Verantwortungsbewusstsein

Nach zweijähriger erfolgreicher Teilnahme des Schulteams unserer Schule am QuaMath-Programm wurde uns zum Schuljahr 2026/2027 das Prädikat „QuaMath-Schule“ verliehen. Mit der Teilnahme an der ländergemeinsamen Fortbildungsinitiative QuaMath (Unterrichts- und Fortbildungs-Qualität in Mathematik entwickeln) setzen wir uns gemeinsam mit vielen weiteren bayerischen Schulen für einen qualitätsvollen und nachhaltigen Mathematikunterricht ein.
Unsere Mathematiklehrkräfte arbeiten in Schulnetzwerken zusammen, entwickeln ihren Unterricht kontinuierlich weiter und orientieren sich dabei an den folgenden fünf Prinzipien für qualitätsvollen Mathematikunterricht:
Verstehensorientierung,
kognitive Aktivierung,
Durchgängigkeit,
Kommunikationsförderung sowie
Lernenden-Orientierung und Adaptivität.
So erweitern wir die Grundlagen dafür, dass unsere Schülerinnen und Schüler Mathematik nachhaltig verstehen und mit Freude lernen können.

Erfolgreiche Kartoffelernte der Schulgarten-AG: Bunte Sorten und gemeinsames Testessen
Die Schulgarten-AG feierte kürzlich ihre erste Kartoffelernte – und das mit einer bunten Vielfalt! Nach vier Monaten Pflege konnten die Schülerinnen und Schüler stolz einen halben Korb voller gelber, roter und blauer Kartoffeln ernten. Besonders spannend: Auch die seltene Sorte „Bamberger Hörnchen“ wurde angebaut, wenn auch mit geringerem Ertrag.
Von der Aussaat bis zur Ernte: Ein Projekt mit Mehrwert
Bereits im Mai 2026 hatten die Jugendlichen nur acht Mutterkartoffeln in die Erde gebracht. Durch regelmäßiges Gießen, Beobachten und Pflegen entwickelte sich daraus eine beachtliche Schulgarten-Ernte. Die praktische Erfahrung im Gartenbau fördert nicht nur das Verständnis für Nachhaltigkeit, sondern auch Teamarbeit und Geduld.
Geschmackstest in der nächsten Woche
Die Vorfreude steigt: In der kommenden Woche steht ein gemeinsames Kartoffel-Testessen auf dem Programm. Welche Sorte schmeckt am besten? Die Schülerinnen und Schüler sind gespannt, ob die blauen, roten oder klassischen gelben Kartoffeln die Jury überzeugen.
Warum Schulgärten wichtig sind
Projekte wie die Schulgarten-AG bieten zahlreiche Vorteile: ✅ Praktisches Lernen außerhalb des Klassenzimmers ✅ Nachhaltigkeitsbildung durch eigenen Anbau ✅ Förderung von Verantwortungsbewusstsein und Teamgeist ✅ Spaß an der Natur und gesunder Ernährung
Die erste Ernte war ein voller Erfolg – und ein motivierender Start für weitere Schulprojekte im Garten.

Guter 4. Platz unseres Teams bei der Deutschen Schulmeisterschaft im Mountainbiken.

Einen spannenden Einblick bot kürzlich eine fächerübergreifende Lernsequenz in den 6. Klassen, die Englisch und Kunst gekonnt miteinander verknüpfte.

Bereits zum dritten Mal ließ die Realschule Bessenbach das Schuljahr mit einer besonderen Schwimmwoche ausklingen. Alle Schülerinnen und Schüler der 5., 6. und 7. Klassen verbrachten jeweils einen Tag im Freibad Goldbach, wo Sport, Sicherheit und Spaß miteinander verbunden wurden. Unterstützt wurde die Aktion auch von der Wasserwacht.

Während die Abschlussprüfungen bereits hinter ihnen lagen, stand für die Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen der Realschule Bessenbach noch ein ganz besonderes Lernprogramm auf dem Stundenplan: ein viertägiger Erste-Hilfe-Kurs, der sie auf Notfallsituationen im Alltag vorbereitete.

Die Absolventinnen und Absolventen des Jahrgangs 2026 wurden verabschiedet Ein Abend voller Erinnerungen, Musik und Zuversicht – Realschule Bessenbach verabschiedet

Mit Handschuhen und jeder Menge Tatendrang machte sich die Klasse 7b der Realschule Bessenbach an die Arbeit: Auf dem Schulgelände galt es, das giftige Jakobskreuzkraut zu entfernen, das sich im vergangenen Jahre ausgebreitet hat.
Bevor die Schülerinnen und Schüler selbst aktiv wurden, setzten sie sich im Unterricht intensiv mit der Pflanze auseinander. Dabei erfuhren sie, dass das Jakobskreuzkraut zwar mit seinen leuchtend gelben Blüten auffällt, für Weidetiere wie Pferde und Rinder jedoch eine ernstzunehmende Gefahr darstellt. Die enthaltenen Pyrrolizidinalkaloide können schwere Leberschäden verursachen, wenn die Pflanze beispielsweise über Heu oder Silage aufgenommen wird. Aufgrund ihrer hohen Samenproduktion breitet sich das Jakobskreuzkraut zudem rasch aus und verdrängt andere Pflanzenarten. Umso wichtiger ist es, einem weiteren Ausbreiten frühzeitig entgegenzuwirken.
Mit diesem Wissen ausgestattet, packte die Klasse 7b tatkräftig an. Die Schülerinnen und Schüler entfernten die Pflanzen sorgfältig und möglichst vollständig mitsamt ihrer Wurzeln, um eine weitere Verbreitung einzudämmen. Dabei zeigte sich, dass Umweltschutz nicht nur im Unterricht besprochen, sondern auch ganz praktisch gelebt werden kann.
Die Aktion leistete nicht nur einen wertvollen Beitrag zur Pflege des Schulgeländes, sondern schärfte zugleich das Bewusstsein für den verantwortungsvollen Umgang mit der Natur. Die Schülerinnen und Schüler haben eindrucksvoll bewiesen, dass bereits mit vergleichsweise einfachen Maßnahmen ein wichtiger Beitrag zum Umwelt- und Naturschutz geleistet werden kann.
Ein herzliches Dankeschön gilt allen Helferinnen und Helfern Klasse 7b für ihren engagierten Einsatz. Ihr Beispiel zeigt, dass gemeinsames Handeln einen sichtbaren Unterschied machen kann – für unsere Schule und für die Umwelt.