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Waldtag der 6. Klassen an der RSB

Span­nend, was da alles so im Wald­boden lebt!

Waldtag der 6. Klassen an der RSB

Am 09. Juni 2026 machten sich die Sechst­kläss­le­rinnen und Sechst­klässler bei leichtem Regen und Wind auf den Weg zu einem nahe­ge­le­genen Wald­stück. Nach einem knapp zwan­zig­mi­nü­tigen Fußmarsch kamen die Kinder dort an und wurden zunächst in die Regeln für den Aufent­halt im Wald einge­wiesen: behutsam mit den Lebe­wesen umgehen und auf Ruhe achten.

Ausge­stattet mit einer Wald-Broschüre voller abwechs­lungs­rei­cher Aufgaben star­tete die Erkun­dung. Zu Beginn schärften die Schü­le­rinnen und Schüler ihre Sinne: Sie hörten in den Wald hinein, beob­ach­teten ihre Umge­bung genau und nahmen bewusst wahr, was sie rochen und fühlten. Anschlie­ßend bestimmten sie heimi­sche Pflanzen am Wald­rand, knackten Rätsel über verschie­dene Wald­be­wohner und hörten eine Geschichte über die Räuber im Spes­sart. Auch Krea­ti­vität kam nicht zu kurz: Aus Natur­ma­te­ria­lien gestal­teten die Kinder ein Mandala.

An einer kleinen Chemie­sta­tion lernten die Schü­le­rinnen und Schüler den pH-Wert kennen und wendeten ihr frisch erwor­benes Wissen gleich prak­tisch an: Mit Test­streifen bestimmten sie den pH-Wert des Bodens – einmal im Nadel­wald, einmal im Laub­wald. Der Unter­schied zwischen den beiden Proben gab dabei einiges zu denken und zeigte, wie verschieden Wald­böden sein können.

Bei der wohl span­nendsten Station des Tages suchten und bestimmten die Kinder Boden­tiere. Viele wurden dabei auf die kleinen Lebe­wesen im Erdboden aufmerksam, die sonst kaum jemand beachtet, und machten erstaun­liche Funde.

Mit vielen neuen Eindrü­cken und Erkennt­nissen über den Wald als Lebens­raum kehrten die Schü­le­rinnen und Schüler am Ende der sechsten Stunde zur RSB zurück.

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