Am 25. Juni 2026 machten sich die 8. Klassen der Realschule Bessenbach gemeinsam mit ihren Lehrerinnen Frau Büttner, Frau Hilzendegen und Frau Schmidtpott auf den Weg nach Frankfurt am Main. Ziel war das renommierte Senckenberg Naturmuseum, das auf seinen Ausstellungsflächen rund 145 Millionen Jahre Erdgeschichte zeigt.
Aufgrund der hohen Temperaturen an diesem Tag wurde die geplante Fahrt um eine Stunde verkürzt, um den Ausflug für alle so erträglich wie möglich zu gestalten. Mit einer nur kleinen Verspätung erreichte die Gruppe den Frankfurter Hauptbahnhof und kam nach einem zügigen Fußmarsch durch die Innenstadt pünktlich am Museum an.
Auf eigene Faust durch die Erdgeschichte
Um die verkürzte Zeit im Museum möglichst effektiv zu nutzen, starteten die Schülerinnen und Schüler sofort in kleinen Gruppen und erkundeten das Haus auf eigene Faust. Besonders beeindruckt zeigten sich viele von den Dinosaurier-Skeletten in der Haupthalle – darunter der Tyrannosaurus Rex und der Diplodocus longus.
Auch die Bereiche „Säugetiere“, „Vögel“ und „Klima“ stießen auf großes Interesse und boten Einblicke in verschiedene naturwissenschaftliche Themenfelder. Besonderes Aufsehen erregte das lebensgroße Modell eines Walherzens, das die Dimensionen dieses Organs anschaulich machte.
Tiefsee zum Anfassen
Ein weiteres Highlight war die Dauerausstellung zu „Tiefsee“ und „Meeresforschung“. In den neuen, interaktiven Ausstellungsräumen konnten die Schülerinnen und Schüler unter anderem in eine Taucherglocke steigen, das Korallensterben nachvollziehen, virtuelle Tauchfahrten unternehmen und selbst die Steuerung eines Tiefseeroboters übernehmen – ein Erlebnis für alle Sinne.
Nach einem kurzen, aber abwechslungsreichen Vormittag im Museum und nachdem auch die letzten Schülerinnen und Schüler „gefunden“ worden waren, machte sich die Gruppe zügig auf den Rückweg zum Hauptbahnhof, um die noch halbwegs angenehmen Temperaturen zu nutzen. Die Klassen erreichten den Bahnhof rechtzeitig, und auch der Zug kam überraschend pünktlich in Aschaffenburg an.
Am Ende waren sich alle einig: Der Ausflug war nicht nur eine willkommene Abwechslung zum Schulalltag, sondern auch eine wertvolle Ergänzung des Biologieunterrichts.
Maria Schmidtpott